Tagebuch: Sardinien die Dritte!

 

 

 

 

Nachdem ich zum dritten Mal in Sardinien war, ist es jetzt echt Zeit für Mallorca. Ich wollte und musste auf die Insel der guten Laune.

 

Ausgeschlafen und guten Mutes holte ich den Anker an Bord und um 8.00 Uhr ging’s los.

Es war herrlich, Wetter, Stimmung - einfach Traumhaft!

Damit auch nichts mehr schiefgehen kann, hisste ich zur Vorsicht 5 Stunden nach Abfahrt statt der italienischen die spanische Flagge.

 

Mein gutes Omen!

Mit dem noch nicht ganz optimalen Wind segele ich zwar nicht direttissima, sondern etwas versetzt, mache aber Seemeilen gut. Der Plan ist, eine kleine Banane von unten zu ziehen, denn der Wind sollte drehen, oder zumindest weniger werden. Vom Mistral hatte es immer noch hohe Wellen, die aber deutlich kleiner wurden.

 

Ab ca. 4 Uhr früh konnte ich erstmals den Motor auf 1500 Touren schalten (höher traue ich mich nicht). Bis 8 Uhr schlief ich wie ein Baby. Dann frischte der Wind wieder etwas auf und ab ging's mit

ca. 8 -9 Knoten Richtung Ballermann.

 

Plötzlich um 14.00 Uhr absolute Windstille.

 

Windstille heißt: Motor an!

Und Flüssigkeiten kontrollieren (bis dahin musste ich bereits12 Liter Kühlflüssigkeit und 10 Liter Öl nachfüllen). Die Sonne hat sich mittlerweile gegen einen strahlenden Empfang auf Malle entschieden und will daran auch nichts mehr ändern. Die Greti und mich beeindruckt das wenig, denn wir wollen auf die Insel und steuern sie schnurstracks an.


Bis ans Ziel dauert es noch. Daher nutze ich die Zwischenzeit, putzte den Innenraum von meiner schicken Lady und erledigte noch ein paar Dinge, die ich erfolgreich vor mich hergeschoben habe (Leinen wechseln / Wäsche waschen....)

Die Zeit verging super schnell, es ist 11 und ich sehe die Insel.

 

Juchhu! Ich drückte aufs Gas, weil ich bereits von den Rotariern erwartet werde. Ein Sprung ins angenehme Nass im Hafen von El Arenal vor meinen Termin musste noch sein. 

Anker rein und ab in die Fluten. Das erste Mal warm baden, Herrlich! Ich habe die Stunde voll genossen.

Kurz abgetrocknet Anker eingeholt und ab zu meinem Date.

 

Aber was ist denn jetzt?

 

Das Ding bewegt sich keinen Zentimeter, also noch mal ab ins Wasser mit mir - ich ging ca. 4 m mit dem Schnorchel runter und sah das Handicap - Crazy Greti hängt im Felsen verkeilt fest.

 

Shit – wieder mal.

 

Mir blieb nur eines übrig, Tauchausrüstung raus und abtauchen. Schnell merkte ich: keine Chance, das schaff ich alleine nicht, mein Boot hängt fest.

 

Zum Glück, ist Seahelp  einer meiner Sponsoren. Ich rief sie an, erzählte von meinem Problem prompt kamen super nette Kerle, um uns aus der misslichen Lage zu befreien.

Der verkeilte Anker wohnt jetzt auf dem Meeresgrund, macht nichts, ich habe ja noch ein paar in Reserve.

 

Nach all den Herausforderungen muss die Crazy Greti jetzt einmal ein bisschen alleine sein.

Mein nächster Programmpunkt heißt: Ich treffe  tolle, engagierte Menschen vom Rotary Club und unseren jetzigen Präsidenten.

 

War ein super lecker Abendessen, in einem tollen Lokal mit Meeresblick und zur Nachspeise gab's den Sieg von Liverpool.

 

Nach dem Abend bin ich einfach Happy.

 

Es ist Zeit Danke zu sagen, an die Prinzessinnen. Ich mache, dass alles zwar für euch, aber ohne euch würde ich so viel wunderbare Momente nicht erleben.

Auf uns wartet die nächste Insel und auf euch ein Geheimnis, vielleicht verrate ich es euch das nächste Mal :-)

Ahoi und bis ganz bald.

 

Captain Jürgen




 

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