Einfacher Sinn & Zweck


Unsere Prinzessinnen:

Lilly, Angelina und Emelie - jedes Mädchen hat eine Behinderung, die sich keiner von uns vorstellen kann. Aber nicht sie selbst sondern die Eltern und Geschwister leiden sehr darunter! Daher habe ich mich entschlossen, wie in  den letzten 3 Jahren auch, diese Familien zu unterstützen. Gemeinsam mit meinem Club ( Rotary Golling -Tennengau) und dem ORF wurde das Projekt:

SAILING for KIDS  ins Leben gerufen. 

 

 

Lilly Mayer

Das ist mein kurzer Name mit einer ganz langen Geschichte…

Ich kam am 8. Dez. 2007 viel zu früh, in der 25. Schwangerschaftswoche mit nur 504 Gramm auf die Welt.

Leider musste ich mich da auch bereits von meiner Zwillingsschwester Paula verabschieden die den Schritt ins Leben nicht schaffte. Für mich begann ein langer Kampf, den ich nach 133 Tagen auf der Neonatologie mit unzähligen Operationen und Tiefschlägen fürs Erste gewann. Meine Mama konnte mich endlich mit nach Hause nehmen. Seither ist mein Leben geprägt von unzähligen Therapien und Fördermaßnahmen. 

 

Seit 4 Jahren besuche ich die Schule für körperbehinderte Kinder, mach 4x/Woche Physio, 1x Osteopathie, 1x therapeutisches Reiten und 3x/Jahr fahre ich zu einer ganz speziellen Reha in die Slowakei. Ganz nach dem Motto „von Nix kommt Nix“ und „Übung macht den Meister“ habe ich ganz viel gelernt. Leider kann ich noch nicht frei sitzen (daran arbeite ich gerade ganz intensiv), gehen oder auch wirklich sprechen.

 

Aber… ich kann selber mit meinem Spezialrollstuhl und mit meinem Therapierad fahren. Das macht mir total viel Spaß. In der Schule hab ich da auch ein wenig Platz dafür, aber zu Hause geht es sehr schlecht. Meine Mama und ich wohnen in Hof bei Salzburg. Das Haus ist einigermaßen behindertengerecht. Da der Garten in Hanglage ist, ist es sehr schwer, daß ich mich draußen frei bewegen kann. Ich rolle dann immer Richtung Hang was ziemlich gefährlich enden kann… Deswegen würde meine Mama sehr gerne den Garten so gestalten, daß möglichst viel freie und begrenzte Fläche für mich zur Verfügung steht. Dafür müßte man rund ums Haus vieles begradigen, glatte Pflaster/Asphalt legen, Abgrenzungen schaffen…

 

Wie ihr euch vorstellen könnt ist das für meine Mama die ganz alleine auf mich schauen muss, da mein Papa verstorben ist, so gut wie nicht zu machen. Wenn aber viele Menschen mithelfen und einen kleinen Beitrag beisteuern, können wir es schaffen. Ich verspreche euch, daß ich dann ganz viel mit dem Rolli, Rad und Rollator trainieren werde. Das macht mir eh immer viel Spaß.

 

Ganz liebe Grüße

Eure Lilly

 

Angelina Ortler

Am 30.03.2008 kam ich als Zwilling im Landeskrankenhaus Salzburg auf die Welt. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und auch die ersten 6. Lebensmonate entwickelte ich mich ganz normal. Fiona, meine Zwillingsschwester begann im 7. Monat mit dem Krabbeln und machte danach auch die ersten Steh- und Gehversuche. Ich leider nicht. Zu diesem Zeitpunkt merkten meine Eltern, dass mit mir etwas nicht stimmte. Es folgten zahlreiche Untersuchungen, Behandlungen und Therapien.

 

Da ich keine Kontrolle über meinen Körper habe, benötige ich die Vollzeitbetreuung meiner Mutter. Meine unzähligen Therapien machen sich langsam bemerkbar, mittlerweile kann ich meinen Körper etwas aufrechter halten, mit etwas Hilfe sogar schon alleine sitzen und mache auch die ersten Greifversuche. Auch kommuniziere ich mit meinen Geschwistern - nicht mit Worten - aber mit Lauten, Mimik und Gesichtsausdrücken. Zudem halte ich auch Augenkontakt und teile so meine Gefühlslage mit.

 

Ich lache sehr gerne und freue mich, wenn ich mit meinen Schwestern spielen kann. Gerne höre ich Musik, reagiere positiv auf Tanz, Bewegung und bunte Farben. Auch das Wasser hat es mir besonders angetan. Auffallend gut wirken sich folgende Behandlungen auf mich aus: Symbioceuticals Bioenergetic Therapie, hier kann ich meinen Körper entgiften. Inzwischen hat sich nämlich herausgestellt, dass eine Impfung Schuld an der Beeinträchtigung meiner motorischen Fähigkeiten und Entwicklung hat. Außerdem hat mir die Adeli Therapie in der Slowakei sehr geholfen, hier geht es um den Muskelaufbau. Doch die tollen Behandlungen kosten leider auch jede Menge Geld. Deshalb benötige ich eure Unterstützung.

 

Meine Familie und ich danken euch sehr für jede Hilfe!!

Eure Angelina 

Emelie Klöss

Am 15.02.2008 erblickte ich das Licht der Welt. Als ich acht Monate alt war, bekam ich eine seltene Erbkrankheit - "PDHCMangel" diagnostiziert. Begleiterscheinungen meiner Behinderung sind u.a. Epilepsie, Muskelschwund, Deformierungen sämtlicher Knochen!

 

Mahlzeiten kann ich nur püriert oder in flüssiger Form zu mir nehmen. Auf akustische Geräusche reagiere ich super und ich liebe Musik, kann aber keinen direkten Augenkontakt halten. Schön, dass sich meine Mami und Papi rund um die Uhr um mich kümmern, da ich auf eine 24-Stunden Betreuung angewiesen bin.

 

Wo andere gleichaltrige Kinder zu laufen begonnen haben, musste ich leider im Rollstuhl Platz nehmen. Ich kann zwar nicht sprechen, aber dafür verstehen viele Menschen mein fröhliches und bedingungsloses Lächeln.

 

Eure Emelie


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SCHIRMHERR

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DEIN BEITRAG. DANKE.

 

RAIFFEISEN HALLEIN

RC Golling- Tennengau „Sailing for Kids“

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Verein LICHT INS DUNKEL

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